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Spritzige Wasserschlacht bei Canoe Battleships

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Schiffe versenken im ganz wörtlichen Sinne. Viel Spaß hatten wir beim Testen der Canoe Battleships im Ganderkeseer Freibad.Wusch. Ein kurzer Schreck. Eine kalte Wasserladung trifft mich – Anna Lisa Oehlmann, NWZ-Volontärin. Das bedeutet Rache. Schnell zum Eimer gegriffen – und Angriff. „Versenkt sie, bevor sie euch versenken“ lautet das Motto der Canoe Battleships (etwa Schiffe versenken im Kanu). Mit dem Fünf-Liter-Eimer versuchte ich, so viel Wasser wie möglich in das Kanu meiner Gegner zu befördern, um sie zum Kentern zu bringen.

Das „Canoe Deathmatch“ ist eins von sechs Spielen, die im Ganderkeseer Freibad ausgetragen wurde. Mit den NWZ -Volontären Tonia Marie Hysky, Sascha Sebastian Rühl und Wolfgang Alexander Meyer habe ich mich an einem perfekten Sommertag auf gemacht in die Wasserschlacht.

Mit Spaß bei den Canoe Battleships dabei (vorne von links): Tonia Marie Hysky und Anna Lisa Oehlmann, (hinten von links): Wolfgang Alexander Meyer und Sascha Sebastian Rühl

Beinahe wäre schon vor dem Start alles aus gewesen: Gekentert wären wir fast schon beim Einsteigen in unser knallrotes Plastikboot.

Im ersten Spiel kämpfen alle acht Boote mit ihren je vier Besatzungsmitgliedern mit der Frage, wie man sich am besten fortbewegt, denn gepaddelt wird mit den Armen. Wir landen oft an der Absperrung und müssen uns koordinieren, um mal wieder einen Angriff mit den kleinen Wassereimern zu starten.

Boote versenken ganz wörtlich

Die „Happy Kenterers“ kommen von der Seite an. „Ich brauche. . . Ihh! . . .ein Schild!“ Lachen. Mist. Schon ist Wasser in meinem Ohr. Alles ist dumpf. Schnell wegpaddeln, zu spät. Wir sinken.

In action: die Teams bei den Canoe Battleships

Durch raffinierte taktische Züge und gekonnte Manöver erobern wir Platz drei. Nun sind wir vom Ehrgeiz gepackt, diesen zu verteidigen.

Mit Strategie bei Canoe Battleships

Gemeinsam werten wir die Erfahrungen aus und überlegen uns eine Strategie für das nächste Spiel. Beim Einsammeln von auf dem Wasser schwimmenden Ballons stellen wir uns geschickter an und bringen als zweites Team alle vier Ballons in die Kiste am Beckenrand.

Zwei Spiele absolvieren wir dann in einem „Flottenverband“ aus vier Booten. Wir stecken mit den anderen Teams die Köpfe zusammen, um die grüne Flotte zu schlagen. Und plötzlich kämpfen wir nicht mehr nur für uns, sondern gemeinsam. Wir verbrüdern uns mit den „Vikings“, obwohl sie unsere direkten Konkurrenten waren.

Die Arme als Paddel

Wir pirschen uns an. Die Arme beginnen zu brennen, die Augen vom Chlorwasser auch. Drei Boote versenken wir in der Runde, bis wir selbst untergehen.

Alles hängt am letzten Spiel der Canoe Battleships, dem „Canoe Race“. „Vor, vor, vor“ schreie ich, und wir vier paddeln wie Ruderer gemeinsam vorwärts. Und zurück – leider zu spät. Die Vikings und „Trust us, we are Engineers“ kommen vor uns ins Ziel. Platz fünf. Wir sind ein bisschen traurig, freuen uns aber für die „Happy Kenterers“, die verdient siegen, vor den „Nichtschwimmern“ und den „Ingenieuren“.

Teamgeist entwickelt

Am Ende sind sich alle einig: Wir hoffen, dass Christian Huntemann, Florian Stein und ihre Crew das Event im kommenden Jahr wieder organisieren. Auch Moderator Jonas Grellmann, DJ Dan (Daniel Cichala) und DJ Rudd (Rudi Grimpen) sollen wieder für Stimmung sorgen. Denn alle Teilnehmer hatten enorm viel Spaß bei den Canoe Battleships. Und haben Teamgeist entwickelt.

mit der Leidenschaft zum Schreiben geboren. Erste Geschichten in der Grundschule verfasst. Damit nicht reich geworden, also: Studium als Mastress in Deutsch und Europäische Ethnologie/Volkskunde abgeschlossen. Großes Interesse, den Leidenschaften der Menschen auf den Grund zu gehen (Porträt). Liebt es, sich in Themen reinzugraben (Reportage) und sich der Kultur zu widmen (Rezensionen).

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