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Nordisch unterwegs

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Hier nehmen wir Euch mit unseren Reisereportagen mit in die weite Welt. Aber auch im Oldenburger Land sind wir unterwegs und erzählen Euch von unseren Erlebnissen und Begegnungen mit Menschen in der Region.

„Du hast gerade die Eröffnungsrede von Dumbledore verpasst! Und Claudia ist in die maulende Myrte reingelaufen!“ Und ich sitze noch in meinem Auto und steuere den Parkplatz an. Christina hat gerade eben angerufen, um einen ersten Lagebericht abzugeben: Mit meinen zwei Schwestern besuche ich drei Tage lang das Elbenwald-Festival in Luhmühlen.

Wie würde es sein, wenn Dinosaurier nicht ausgestorben wären? Diese Frage stellte ich mir als Kind immer wieder. In den 90ern kam der erste Teil der Filmreihe „Jurassic Park“ in die Kinos, der sich genau damit auseinandersetzte.  Jetzt, 25 Jahre später, erobern die Dinos wieder die Kinoleinwände und das Kind in mir wollte es sich nicht nehmen lassen, Rexy und Co. mal wieder einen Besuch im Dinopark Münchehagen bei Hannover abzustatten. Wie es sich anfühlt, an Orte seiner Kindheit zurückzukehren und warum Jurassic Park ein Meilenstein für Dinofans ist,  konnte ich bei den Jurassic Days erfahren.

Tiefe Bässe, Dreadlocks wohin man schaut und der süße Duft von äähhh Rumpunsch liegt in der Luft. Sobald ich den Zug nach einer knappen Stunde Fahrtzeit von Oldenburg aus in Bersenbrück verlasse, bin ich nicht mehr im Alltag. Mein Urlaub hat erst jetzt wirklich begonnen, mit diesem kleinen Schritt aus dem Zug heraus auf Gleis 3 des Bahnhofs. Es ist Mittwoch und ich will zum Reggae Jam-Festival.

Wie ist es, die kleine  Hansestadt Bremen (rund 550.000 Einwohner) gegen die Millionenstadt Tokyo (rund 9,5 Millionen Einwohner) zu tauschen? In einem Land zu wohnen, in dem man die Sprache kaum versteht und in einer Stadt eine Heimat zu finden, die nie zur Ruhe kommt? Da gehört schon eine Menge Mut dazu. Kim Nause-Render (26) und Maximilian (28) Nause haben genau das getan, sie sind nach Tokyo ausgewandert und erzählen, wie es ist, plötzlich in Tokyo zu wohnen und was ihnen besonders an der japanischen Mentalität gefällt.

Der Schweiß tropft mir in den Nacken. Die Klimaanlage im Zug hat mich im Stich gelassen und nicht mal das Wedeln mit meiner Zeitung hilft. Ich denke an den bevorstehenden Abend: Gut, dass Ed Sheeran in Hamburg ein Open Air auf der Trabrennbahn gibt – in geschlossenen Räumen ist es nämlich an diesem hochsommerlichen Mittwoch nicht auszuhalten: 34 Grad, gefühlte 40 – der diesjährige Sommer in Deutschland meint es gut mit uns. Zu gut.

Sommer heißt Festivalzeit. Jedes Jahr entfliehen wieder zehntausende junge (und junggebliebene) Menschen dem Alltagstrott und suchen bei diversen Musikveranstaltungen die Möglichkeiten der Vergemeinschaftung mit Gleichgesinnten. Alle Geschmäcker werden bedient, viele Sehnsüchte ausgelebt. Da kommt auch der Sex nicht zu kurz, oder? Für klarnordisch hat Arne Jürgens sich mit Besuchern des Deichbrand über Sex auf Festivals, Kondome und das besondere Festival-Feeling unterhalten.

Ich kenne hier niemanden und doch habe ich das Gefühl, alle fühlen das Gleiche. Dieses Gefühl hatte ich im vergangenen Jahr auf dem Parookaville. Dieses kollektive Glücksgefühl ist es, das ich noch ein zweites Mal erleben möchte. Vor der riesigen Mainstage beim Parookaville-Festival in Weeze. Im Schlepptau habe ich meine Mädels. Und euch nehme ich auch mit, auf die spannende Reise in eine andere Welt. (Ein Beitrag von Margarita Trepnau)

Ich spür ein Kribbeln im Bauch! Nein, verliebt bin ich nicht. Das Kribbeln kommt vom Kakao, den ich in Hamburg genießen durfte. Eins schon vorne weg: Wir reden hier nicht von heißer Schokolade, sorry für jeden, der sich jetzt auf eine Schokoladen-Story freute. Aber die Wunderpflanze Kakao kann viel mehr.

„Kakao ist eine Heilpflanze“, macht Christine Dohler aus Hamburg ihren Teilnehmern klar. Wir sind sieben Frauen, sitzen in einem Kreis, in einer Yogaschule mitten in der Hansestadt, es ist ein Sonntagnachmittag. Christine erzählt uns etwas über Kakao, im Hintergrund läuft leise Musik. „Mir war anfangs nicht klar, das Kakao eigentlich so gesund ist,“ sagt Christine. In der normalen Schokolade sei wesentlich mehr Zucker als Kakao. „Ein Prozent Kakao steckt da meistens nur drinnen. Wir werden gleich 100 Prozent trinken.“ Vier Stunden voller Kakao, Meditation, Konversation und Herumalbern warten jetzt auf mich.

Konfetti in allen Farben des Regenbogens, eine gigantische Lasershow und jede Menge elektronische Beats – das gibt es im beschaulichen Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern) vom 11. bis 15. Juli 2018. Denn dann startet auf dem Flugplatz-Gelände das viertätige Festival Airbeat One unter dem Motto „Great Britain“. Dazu werden pro Festival-Tag rund 50.000 Besucher aus 45 Nationen erwartet. Auch klarnordisch ist dabei und hört sich um: Hardstyle, Hardcore, Gabber, Techno, Minimal und House! Außerdem verlosen wir 1×2 Tickets. Alle Infos findet ihr am Ende des Artikels.