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Nordisch leben

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Reportagen aus dem Nordwesten: egal ob Menschen, Start-Ups oder Projekte – wir sind für euch in der Region unterwegs und erzählen die Geschichten, die es wert sind. Auch Lifestyle und Essen kommen nicht zu kurz.

Ein Junge verschwindet und ein Mädchen mit paranormalen Fähigkeiten taucht auf: In der Kleinstadt Hawkins geschehen seltsame Dinge. Die Handlung von der Netflix-Serie „Stranger Things“ sollte mittlerweile jedem Mysteryfan bekannt sein. Seit Herbst vergangenen Jahres ist die zweite Staffel auf Netflix verfügbar. Dieses Jahr Halloween müssen wir jedoch ohne neues von Eleven, Joyce, Chief Hopper und Dustin auskommen. Die dritte Staffel erscheint erst 2019. Also dachten sich Chelsy und Anna-Lena von Klarnordisch: Wenn wir Stranger Things schon nicht im Fernseher sehen, wollen wir die Serie zumindest in die Küche bringen!

Kürbisse, schwarze Katzen und schräge Verkleidungen: Am 31. Oktober steht Halloween vor der Tür. Kinder verkleiden sich und ziehen um die Häuser, um nach Süßigkeiten zu fragen, junge Leute machen sich als Zombies, Hexen oder Geister auf den Weg zur nächsten Halloweenparty. In Zusammenarbeit mit Emily von Sach an! hat die Klarnordisch-Redaktion die Halloween-Serie „Klarschaurig“ auf die Beine gestellt. DIY-Kostüme, die Scream Nights in Rastede und Horrorfilmtipps sollen euch  die schaurige Oktoberzeit versüßen.

Wer Marika Nagy zum ersten Mal trifft, lernt eine junge, fröhliche und aufgeschlossene Frau kennen. „Ja, die Leute gucken“, sagt die 21-jährige Bremerin. „Mittlerweile kann ich damit aber gut umgehen.“ Dass das schon mal anders war, kann man ahnen, denn Marika sieht anders aus als die Norm. „Ich hab halt viel Farbe“, sagt sie und muss lachen. Die junge Frau leidet unter der Pigmentstörung Kongenitaler Nävus, wobei „leiden“ eigentlich das falsche Wort ist. Gelitten hat sie früher, in der Schulzeit. Jetzt trägt sie die zahlreichen Muttermale wenn schon nicht mit Stolz, dann aber mit einer großen Selbstverständlichkeit. „Es ist doch nur Farbe“, sagt sie immer wieder, es wirkt wie ein in Worte gefasstes Schulterzucken.

Ein süßer Geruch liegt in der Luft, ein 90er Song trällert in der einen Ecke, „Gewinne, Gewinne, Gewinne“ hört man in einer anderen: Mitten auf dem Oldenburger Kramermarkt baut der Bremer Danny Enzenross sein Filmequipment auf. Sobald die Einstellungen sitzen, schnappt er sich sein Mikrofon  und plaudert vor der Kamera drauf los. Schon bald sollen die Zuschauer in einer Reportage auf seinem Youtube-Kanal KLB Kirmes_Lego_Bremen alles rund um den Oldenburger Jahrmarkt erfahren.

Zahllose Ideen, die die Welt im Großen oder im Kleinen verändern könnten, landen in der Schublade. Sie bringen es nie zur Marktreife, weil das Geld fehlt, kein Feedback eingeholt werden kann oder den Entwicklern der entscheidende Gedankenblitz fehlt. Um diese Sackgassen zu verhindern, gibt es viele Möglichkeiten – eine davon ist die Prototypenparty. Diese fand jetzt zum vierten Mal in Oldenburg statt.

5 Uhr – der Wecker klingelt. Total verschlafen greife ich nach meinem Smartphone. Kurz bevor ich es an die Wand werfe, entdecke ich die Notiz meines Weckers: „Aufstehen, Schule!“ – Ähm, was?
Ach ja, da war ja was, heute ist Schule angesagt. Verwirrt stelle ich meinen Wecker noch einmal auf „Schlummern“ und lasse meinen inneren Schweinehund gewinnen. Nachdem ich mich dann endlich aus dem Bett geschält habe, wird es mir erst richtig bewusst: Ich gehe heute zurück in die Schule, um genau zu sein in die Waldschule Hatten, die zu den bundesweiten Vorreitern bei der Digitalisierung von Unterricht gehört. Ich werde heute eine iPad-Klasse besuchen – in meiner Schulzeit war das einfach undenkbar. Auch wenn das erst fünf Jahre her ist, aber da sieht man einmal, wie schnelllebig alles geworden ist.