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Cuxhaven hat das Deichbrand, Scheeßel das Hurricane und Wacken ist eben bekannt für das Wacken Open Air. Und was hat Oldenburg zu bieten? Bisher fehlte der Großstadt noch ein Musikfestival für die breite Masse. Das soll sich im kommenden Jahr jedoch ändern: Kurz vor der Stadtgrenze feiert das TabulaRaaza Festival am 3. August 2019 seine Premiere. Alles Infos zu den Highlights auf den einzelnen Bühnen und Wichtiges zum Vorverkauf findet ihr hier. Außerdem haben Anna-Lena, Chelsy und Claus ihre persönlichen Highlights für euch rausgesucht.

Arschbomben-Contest, Klettern, Gin und ein tättowierter Lörres in der Sauna – und das alles direkt in, über oder auf der Ostsee. Dazu grandiose Auftritte der Antilopengang und vom Team Rhythmusgymnastik, Hüpfburg, Bällebad und Völkerball. Das alles und noch viel mehr habe ich auf dem Pangea-Festival erlebt. Ein picke-packe-voller Erlebnisbericht über ein unvergessliches Wochenende.

Live-Musik in einem Pool aus Sofas genießen? Das und mehr wird beim Pixxen-Festival in Neukamperfehn in Ostfriesland geboten. Am Samstag, 25. August, geht die Benefizveranstaltung in die neunte Runde.

„Wollt ihr den Bierwagen nicht eben dazwischen schieben?“, fragt Jan-Hendrik Webermann einen der  ehrenamtlichen Helfer des Pixxen-Festivals beim Aufstellen der Bauzäune. Wo die Getränke- und Essbuden, Bauzäune und Notausgänge platziert werden müssen, hat der Organisator ganz genau im Kopf. Es bleiben noch zwei Tage für den Aufbau – am Samstag kommen  die ersten Gäste ab 15 Uhr. Bis dahin muss alles stehen.

„Du hast gerade die Eröffnungsrede von Dumbledore verpasst! Und Claudia ist in die maulende Myrte reingelaufen!“ Und ich sitze noch in meinem Auto und steuere den Parkplatz an. Christina hat gerade eben angerufen, um einen ersten Lagebericht abzugeben: Mit meinen zwei Schwestern besuche ich drei Tage lang das Elbenwald-Festival in Luhmühlen.

„Das ist kein Event-Festival, sondern ein Prozess-Festival: Es entwickelt sich ständig weiter. Alle Generationen und möglichst viele soziale Schichten sollen hier zusammenkommen und sich austauschen. Es geht hier darum, in einer Utopie zu leben. Und dieser Ort ist ein utopischer Ort. Dazu kommt noch die Musik. Die soll provozieren und Dissonanzen schaffen. Man braucht positive Dissonanzen. Dadurch kommen Menschen zusammen und diskutieren. Hier steckt so viel Leidenschaft drin. Die Leute sollen hier rauskommen und etwas mitnehmen. Das würde ich mir wünschen, und ich habe das Gefühl, das kommt auch an.“

Festivals sind für Foto-Reporter immer sehr dankbar. Egal ob Hurricane, Deichbrand, Rock am Ring – überall laufen mir verkleidete und enthemmte Menschen vor die Linse. Muskulöse, bärtige Männer im rosa Einhorn-Kostüm, hübsche Frauen mit Penis-Zeichnungen im Gesicht, leicht bekleidete Teenager, die auf selbstgebastelten Pappschildern Musik-Stars ihren Kinderwunsch mitteilen oder der Mama ihr Wohlbefinden zusichern.

Tiefe Bässe, Dreadlocks wohin man schaut und der süße Duft von äähhh Rumpunsch liegt in der Luft. Sobald ich den Zug nach einer knappen Stunde Fahrtzeit von Oldenburg aus in Bersenbrück verlasse, bin ich nicht mehr im Alltag. Mein Urlaub hat erst jetzt wirklich begonnen, mit diesem kleinen Schritt aus dem Zug heraus auf Gleis 3 des Bahnhofs. Es ist Mittwoch und ich will zum Reggae Jam-Festival.

Tossens im Ausnahmezustand: Das 800-Seelen-Dorf wird am kommenden Wochenende vom 3. bis 4. August von feierwütigen Festivalbesuchern gestürmt. Das Festival „Andy ist auf einem Tennisturnier“ – oder kur: das Andys – geht in die sechste Auflage und lockt mal wieder musikbegeisterte Massen aufs flache Land. Emily vom Sach an-Channel hat sich mit Wladimir, Teil des Orgateams, über das Festival unterhalten und ein paar Infos für euch mitgebracht.