Nordisch leben

Nachtschicht auf der Rettungswache Ganderkesee

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Die Funkmeldeempfänger springen an, ein Gong hallt durch die Rettungswache Ganderkesee. Ein kurzer Blick auf die Alarmierung gibt einen ersten Eindruck, worum es geht. Mehr Details gibt es auf der Fahrt durch die Leitstelle. Monique Hollje (24, Rettungsassistentin) und Malte Spille (Rettungssanitäter) machen sich auf den Weg in die Fahrzeughalle. Zügig, aber nicht überstürzt, vorbei am Kicker und am Fernseher, die Treppe runter, durch die etwas verwinkelten Gänge der Rettungswache.

90 Sekunden zwischen Alarmierung und Ausfahrt vergehen maximal. Mit geübten Griffen wechseln sie aus ihren gemütlichen Schlappen in die schweren Einsatzstiefel. „Man weiß nie, was einen erwartet. Das macht den Beruf so spannend“, sagt Monique Hollje noch, bevor sie die Autotüren schließt und mit ihrem Kollegen in die Nacht fährt.

Wie viele Einsätze erwarten die Sanitäter in dieser Nacht? Das wissen natürlich weder Hollje und Spille noch Marie Eilers und Jens Marik, die den zweiten Rettungswagen besetzen, zu Beginn ihrer Schichten. Wirklich ruhig ist es aber selten.

Claus Arne Hock

Jahrgang 1982; Journalist mit Migränehintergrund; Die Kanzlerin hat mir nie ihr Vertrauen ausgesprochen; Volontär in der Presseagentur GanterMedia (Ganderkesee); Musikbegeisterter Film- und Comicfan.

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