Nordisch gesehen

Eine Tüte Buntes, bitte! – Playlist der Woche (KW 35)

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„Meine Welt war eine Scheibe aus Vinyl statt MP3 und die Plattenkiste meine Loreley“, singen Sondaschule in „RIP Audio“. Hach, manch einer der etwas älteren Redaktionsmitglieder bei klarnordisch wissen genau, was Sänger Costa Cannabis da meint. Aber auch, wenn manche heute eher MP3 statt Vinyl bevorzugen, ohne Musik geht es nicht.

Die Playlist der Woche ist dieses Mal etwas kürzer, dafür gleich von mehreren Redaktionsmitgliedern erdacht. Viel Spaß und wenn ihr noch mehr Musik braucht: Hier sind die bisherigen Playlists der Woche von klarnordisch.

Riverside – Agnes Obel

Das sagt Natahalie L.:

Der Song der dänischen Sängerin, ist auch in der Serie Greys Anatomy (Staffel 7 Folge 16) zu hören. Während Dr. Bailey über die mögliche Erkrankung von Adele, der Frau des Chefarztes Richard Webber, spricht. Ja, auch ich konnte mich nicht gegen die nicht enden wollende Arztserie erwehren und teile meinen kleinen Ohrwurm in der Playlist der Woche. Übrigens: Die amerikanische Fernsehserie gibt es seit 2005 und hat insgesamt mehr als 300 Episoden in 14 Staffeln rausgebracht. Eine Menge Suchtpotential für jeden, der am Wochenende noch nichts vor haben sollte.

Friday I’m in Love – The Cure

Das sagt Tonia:

Wat soll man sagen, den Song kann ich von Montag bis Freitag hören und er macht immer Bock aufs Wochenende. Und der Songtext beschreibt doch genau das, wie jeder von uns die Woche erlebt. Dazu dieses Freitagsgefühl.. etwas (oder auch jemand) auf das man sich einfach freut.

I don’t care if Monday’s black
Tuesday, Wednesday heart attack
Thursday never looking back
It’s Friday I’m in love

Der Song war ein weltweiter Hit. Robert Smith, der Hauptschreiber des Songtextes, hat das Lied 1992 so beschrieben: Ein Song, bei dem man gleichzeitig die Arme in die Luft reißt, total happy ist. Aber auch ein naiver, fröhlicher Popsong.
Egal wann man den Song hört, glücklich macht er irgendwie immer.

La Luna – Lucy Schwartz

Der Tipp von Tatiana:

Seitdem mein Vater Spotify für sich entdeckt hat, schickt er mir hin und wieder Songtipps. Meistens sortiere ich die Lieder wieder aus, weil ich sie a) noch aus Zeit kenne, in der er monatelang dieselbe CD rauf- und runtergehört hat oder b) der Generationenunterschied bei unserem Musikgeschmack dann doch zu groß ist. „La Luna“ von Lucy Schwartz ist aber ein Volltreffer! Die 28-jährige Singer-und Songwriterin aus Los Angeles hat schon viele Stücke für Filmmusik geschrieben. Ich finde „La Luna“ einfach traumhaft schön. Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Heißt also, einfach reinhören und entspannen =)

Respect – Aretha Franklin

Nicht nur aufgrund des Todes der Sängerin findet Nathalie M.:

„Just a little bit“ oder eben „Just a little Bit“ mit großem „B“ hörte ich zum ersten Mal in einem Werbespot für eine deutsche Biermarke. Damals war ich so um die zehn Jahre alt. Ich fand den Song super. Erst viel später habe ich verstanden, worum es bei „Respect“ wirklich geht. Man sollte dieses Lied mal wieder öfters laut aufdrehen, zu Arethas Ehren und weil doch jeder – ob Frau oder Mann, ob schwarz oder weiß, ob homo oder hetero, ob Staatsanwältin oder Malergeselle – Respekt verdient. Bestenfalls mehr als “ just a little bit“.

Summer – Beatsteaks

Wenn Manuela nicht gerade „Hey du“ oder „I don’t care as long as you sing“ hört, empfiehlt sie „Summer“:

Das einzig wahre ultimative Sommerlied. Gut, die Beatsteaks brennen den Sommer nieder und hinterlassen jede Menge Staub und mischen anscheinend die Gegend ein bisschen auf – aber so ein heißer Sommer macht ja auch nichts anderes. Die harten Gitarrenriffs und die laute raue Stimme des Leadsängers machen auf jeden Fall mehr Laune, als die meisten „offiziellen Sommerhits“.

Jetzt – Irie Revoltes

Leider hat sich die Band, die Claus empfiehlt, aufgelöst. Aber dennoch:

Schon Terry Pratchett schrieb einmal: „That was always the dream, wasn’t it? ‚I wish I’d known then what I know now‘? But when you got older you found out that you NOW wasn’t YOU then. You then was a twerp. You then was what you had to be to start out on the rocky road of becoming you now, and one of the rocky patches on that road was being a twerp.“ Oder anders gesagt: Auch die Scherbenhaufen, vor denen man manchmal steht, machen einen erst zu dem Menschen, der man ist. Also warum nicht diese Scherben als Glücksbringer sehen und einfach mal den Restknopf drücken. Fangt an so zu sein, wie ihr seid – habt einfach mal Spaß, verdammt! Und tanzen kann man zu Irie Revoltes sowieso gut, auch wenn es mal regnet. 😉

Wicked Ones – Dorothy

Auf dem Weg zum Pixxen schickte Anna-Lena diesen Tipp:

Keine Lust zum Arbeiten, Hausputz oder lernen? Wicked Ones von Dorothy gibt den nötigen Energie-Kick. Auch in jeder Partyplaylist sollte der Song nicht fehlen!

Fake you out – Twenty one pilots

Eine Leserin flüsterte der Redaktion diesen Tipp ins Ohr:

Weil es ein lustiges Lied ist!

The Hardest Part – Coldplay

Chelsy sagt dazu:

Kann man chillig an einem Sonntagnachmittag hören. Und außerdem geht Coldplay eigentlich immer, auch wenn der Kollege Hock da ganz anderer Meinung ist.

Blue Monday – New Order

Während Mathias auf dem Pangea-Festival ist, fällt ihm dieses Lied ein:

Wenn die ersten Töne dieses Klassikers erklingen, zappeln die inneren Schweinehundbeine bereits und wollen raus. Montagsstimmung ade, auf Wiedersehen Blues – genieß das Lied und tanz mit dem fantastischen und abwechslungsreichen Beat durch’s Leben! Und gerade erlebt: Verwandelt auch die Schlange vor dem Handbrotzeitstand in einen Dancefloor!

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