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Es ist zwar schon Mai, aber vielleicht hat der eine oder andere von euch ja auch noch die Neujahrsnacht im Hinterkopf. Mit den Vorsätzen ist das ja so ein Ding, aber auch ich habe natürlich schon mal Ziele für das neue Jahr gefasst. Anne Drees hat ihre Pläne nicht nur für einige Monate verfolgt, sondern hat sie seit fast eineinhalb Jahren im Blick. Die Friesoytherin wollte Anfang 2017 etwas ändern in ihrem Leben: Fitter, gesünder und vitaler werden. Sie meldete sich mit einer Bekannten (zu zweit fällt so etwas ja bekanntlich einfacher) bei „Lauf gehts“ an! Wie es ihr im Programm ergangen ist und wie sie sich weiter motiviert hat, hat sie mir erzählt!

Nun mal ehrlich! Eine Ernährungsumstellung bei der einem der Verzehr von Schokolade sogar empfohlen wird? Das klingt doch nicht schlecht, oder?

Nun ja, um das zu relativieren: Ab und zu ein Stückchen dunkle Schokolade. Und nicht in rauen Mengen, versteht sich. Ich habe mich nach dem Vortrag von Dr. Feil am 17. April auf die Suche nach den von ihm erwähnten Sorten gemacht und bin schnell in den hiesigen Supermärkten fündig geworden:

Der offizielle Startschuss für „Lauf geht’s 2018“ ist ja schon gefallen. Nur noch wenige Tage, dann geht’s auch mit dem Laufen los. Und wenn ich nur daran denke, macht sich die Panik bei mir breit…Das letzte Mal gelaufen – ich habe es ja schon erzählt – bin ich in der Schule. Und damals ja auch nur, weil es eben sein musste. Bei Lauf geht’s sieht es anders aus – eigentlich. Denn je länger ich darüber nachdenke, dass ich in sechs Monaten einen Halbmarathon schaffen soll, desto unwohler fühle ich mich. Kann ich das wirklich, frage ich mich regelmäßig. Was, wenn ich versage? Was, wenn ich keinen Spaß am Laufen finde? Gedanken wie diese schwirren mir in den Tagen vor dem Start durch den Kopf.

Hätte mir vor zehn Jahren jemand erzählt, dass ich eines Tages für einen Halbmarathon, inklusive Ernährungsberatung, Lauftreffs, Fachvorträgen und und und, trainieren würde, hätte ich demjenigen wohl den Vogel gezeigt.

Als knapp 16-Jährige habe ich zum Frühstück wahlweise Schokopudding oder – aufgrund meiner lateinamerikanischen Wurzeln – Tacos mit viel Käse gegessen. Wie es um meine Einstellung zu Sport stand, kann man sich wohl denken.

Vor etwa zwei Jahren hat mich das Lauffieber gepackt. Seitdem laufe ich im Schnitt um die fünf Kilometer. Nicht besonders schnell – als Asthmatikerin hat meine Lunge gefühlt eine Leistungsgrenze – aber dafür so 30 bis 40 Minuten. Acht Kilometer schaffte ich im vergangenen Jahr, jetzt nach einer Winterpause, in der ich nur meine Runden auf dem Laufband im Fitnesstudio gedreht habe, muss ich erstmal wieder reinkommen.

Über 400 Laufwillige haben sich für das „Lauf-geht’s-Programm“ schon angemeldet – und bestimmt könnt ihr den Start genauso wenig abwarten, wie wir. Der offizielle Startschuss der Aktion fällt am 17. April mit dem Vortrag „Lauf dich gesund“ von Dr. Wolfgang Feil (19.30 Uhr/ Weser-Ems-Halle in Oldenburg). Runter vom Sofa, rein in die Laufschuhe, heißt es dann ab Mai. Am 6. Mai treffen sich die Läufer erstmals mit den Trainern.

Als ich im vergangenen Frühjahr meinem Hausarzt stolz berichtete, dass ich seit kurzem „Lauf geht’s“-Teilnehmerin sei und vorhätte, in wenigen Monaten meinen ersten Halbmarathon zu laufen, erntete ich dafür von ihm nur eine hochgezogene Augenbraue. „Jahrelang haben Sie gar nichts gemacht und jetzt wollen Sie gleich einen Halbmarathon laufen?“ Er wirkte mehr als skeptisch.

Ob lang überlegt oder spontan entschieden – Chelsy Haß, Tatiana Gropius, Gloria Balthazaar und Mareike Wübben, Mitarbeiterinnen der NWZ, stellen sich in diesem Jahr der Herausforderung Halbmarathon. Normalerweise schreiben sie für die Zeitung und sind mit Kamera bewaffnet in der Region unterwegs, um spannende Geschichten zu sammeln. Nun wollen sie neben der normalen Arbeit mit professioneller Unterstützung für den Halbmarathon trainieren. Entwickelt wurde das „Lauf-geht’s-Programm“ von einem der renommiertesten deutschen Sportwissenschaftler, Dr. Wolfgang Feil. Es soll auch den NWZ-Mitarbeiterinnen zum Erfolg verhelfen.