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Unser erstes Zwischenziel im Programm war seit Anfang Mai der 18. August. Der Jever-Fun-Lauf in Schortens (Friesland) sollte den Lauf geht’slern zeigen, ob sie den Halbmarathon in Oldenburg packen. 340 Teilnehmer gingen deswegen gemeinsam an den Start. Und auf der Strecke wimmelte es nur so vor grünen Shirts – da war der Zusammenhalt wirklich greifbar. Wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir und seid happy mit eurer Zeit. Denkt dran, wenn ihr nicht die „vorgegebene“ 1:30 Stunde gelaufen seid, nicht direkt zu verzagen. Sprecht mit euren Trainern, ob ihr in Oldenburg lieber 10 oder 21 Kilometern laufen solltet. Aber: Setzt euch nicht unter Druck, das Training sollte Spaß machen!

Urlaub ist ja bekanntlich die schönste Zeit im Jahr – einfach mal ausspannen und die Seele baumeln lassen. Aber wie motiviert man sich da noch fürs Laufen?Ich bin derzeit in Sri Lanka und genieße dort Sonne satt und tropische Temperaturen. Tolles Essen und der Badestrand direkt vor der Tür verlocken zum Faulenzen – doch das Training muss sein. Zugegeben, alle Einheiten mache ich im Urlaub nicht, aber zweimal die Woche versuche ich schon, die Schuhe zu schnüren.

Ich blicke meinem Gegner tief in die Augen. Nervös lässt er den gelben Ball durch seine Finger gleiten. Der Schweiß läuft mir langsam die Stirn hinunter und tröpfelt sanft in den feinen Sand. Ich scharre mit dem Fuß, um einen festen Stand zu bekommen.  Jede Faser in meinem Körper ist angespannt, denn jeden Moment könnte mein Gegenüber die Angabe ausführen. Auch mein Partner lauert bereits am Netz. Diese Augenblicke sind es, die mich am Spikeball so faszinieren.

Günni steht lässig auf der Weide, nur die Fliegen nerven den Wallach etwas. Günni – oder auch Topgun, wie er eigentlich heißt – hat heute mal Pause. Seine Besitzerin Jennifer Oltmanns aus Bad Zwischenahn ist gerade erst mit ihm in einen neuen Stall umgezogen. Im Ortsteil Ohrwege hat sie sich mit einem eigenen Hof einen Traum erfüllt. Da springt Günni nicht über Hindernisse oder geht Dressur im Viereck: Jennifer Oltmanns reitet seit fünf Jahren Western, eine Reitweise die in Anlehnung an die Arbeitsweise der Cowboys entstanden ist. Davor war sie klassisch in englischer Reitweise unterwegs.

Herrlich, dieser Sommer! Ich genieße das momentane Wetter gerade total. Ich finde es toll, dass ich jetzt auch auf Balkonien Urlaub machen kann, die Haut schön gebräunt ist, die Abende im Freien lang und lau sind und die Endorphine dank der Sonne nur so aus mir rauspurzeln. Und hatte Dr. Feil nicht in seinem ersten Vortrag gesagt, dass wir die Sonne genießen sollten?

Das Training macht mir bei diesem Wetter auch enorm viel Spaß. Vor allem deswegen, weil ich vor Arbeitsbeginn Laufen gehen kann und nicht in der Abendhitze die Laufschuhe schnüren muss. Aber auch ich frage mich angesichts der kommenden Tage mit Temperaturen um die 35 Grad, ob Läufe bei diesem Wetter wirklich gut sind. Deswegen habe ich kurz mal Headcoach Torsten Iverssen angefunkt, der mir gerne ein paar meiner Fragen beantwortet hat!

Mittlerweile hat sicherlich jeder eine Strecke für sich entdeckt, die er gerne und regelmäßig läuft. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Als ich zu Beginn von „Lauf geht’s“ daran dachte einfach loszulaufen, wurde mir ein bisschen schlecht. Nicht nur, dass ich mich nicht besonders gut in Oldenburg und Umgebung auskenne, ich habe auch keinen ausgeprägten Orientierungssinn. Also habe ich bei Kollegen, Bekannten und Freunden mal nachgefragt: Wo zur Hölle kann ich langlaufen, ohne dass ich mich verlaufe?! Das Ergebnis sehr ihr hier.

„Siehst jetzt wirklich super aus, tolle Leistung“ – „Wahnsinn, Hut ab!“ – „Beautiful“ – „Ich finde es sehr beeindruckend wie du dich entwickelt hast und deine Figur ist der Hammer“. Hört nicht jeder gerne Komplimente?  Über diesen positiven Zuspruch auf ihren Körper und die Bilder davon bei Instagram kann sich Christine Luttmann aus Westerstede relativ regelmäßig freuen. Denn die 33-Jährige ist auf dem Social-Media-Kanal aktiv und hat mittlerweile über 9000 Follower.