Nordisch leben

10 Dinge, die ihr in Oldenburg…

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Hier ist sie, die ungefilterte Wahrheit aus dem WhatsApp-Chat der NWZ-Volontäre. Die ungeschönte Liste, der ultimative Ratgeber für Oldenburger und alle, die zum Studium, für die Liebe, den Beruf, aus irgendeinem anderen triftigen Grund oder aus Versehen nach Oldenburg ziehen. 10 Dinge, die ihr in Oldenburg getan haben müsst, bevor ihr 30 seid!

1. Nachts in den Schlossgarten einbrechen.

Von Bin im Garten - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15260635
Von Bin im GartenEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Nein, also, wir empfehlen natürlich niemandem, irgendwo einzubrechen! Schon gar nicht in den Oldenburger Schlossgarten! Diese riesigen Pforten machen das Unterfangen auch schier unmöglich. Wirklich. Deswegen wissen wir auch gar nicht, dass es nachts im Schlossgarten echt chillig ist.

2. Auf dem Pferd bei McDonalds reiten.

Von Dbleicher (Diskussion) - Eigenes WerkOriginaltext: selbst fotografiert, Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50675752
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Ihr wisst schon, das Pferd in der Langen Straße. Da so bei McDonalds und der Volksbank. Profi-Empfehlung: Das Reiten am besten betrunken und nachts erledigen. Nachts! Nicht nackt! Ein Foto seines Rittes durch das nächtliche Oldenburg gehört in das Fotoalbum eines jeden gut sortierten Oldenburgers. Für die passende Bildunterschrift: Das Pferd heißt Donnerhall.

3. Mit dem Ama-Opa tanzen.

Ihr kennt ihn, den grauhaarigen und weißbärtigen Mann, von der Tanze im Amadeus. Der Ama-Opa eben! Der Mann weiß, wie man lebt. Also hin zum Ama und Arme und Hüften schwingen!

4. Einmal in den Goldenen Anker.

Jaja, der Kollege, der das vorgeschlagen hat, hat mal wieder einen Clown gefrühstückt. Aber klar, den örtlichen Puff besuchen, sollte man eigentlich in jeder Stadt mal machen. Zumindest ein Bier trinken, das ist ja immer drin. Über alles andere hüllen wir den Mantel des Schweigens. Aber warum heißen alteingesessene Bordelle eigentlich immer Goldener Anker, Kupferkanne oder so?

5. Bei den Baskets Xtreme Dancers in der Spielauszeit eine Choreo mittanzen.

Also, auf jeden Fall ein Baskets-Spiel angucken, weil, Baskets – #dasistoldenburg ! Und wenn ihr da seid, überzeugen euch die Cheerleader von ihren – hehem – artistischen und mitreißenden Fähigkeiten. Da könnt ihr, wie beim Ama-Opa, also auch gleich einfach auf der Tribüne mittanzen. Vielleicht findet euch dann die Kiss-Cam auch schneller 😉

6. Sonnenuntergang am Utkiek gucken.

Von Karsten Knöfler - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39264299
Von Karsten KnöflerEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Perfekt für Verliebte! Dieser weitreichende Blick über Oldenburg! die schönen Graffitis überall. Der einladende Weg bis dahin. Einfach traumhaft! Aber vorsicht, nicht zu viele Dates zum Sonnenuntergang auf den Utkiek schleppen! Irgendwann kommt man (oder frau) da durcheinander, wie schön es mit wem war und so.

7. Absacker bei Wallys

Ob nach dem Kramermarkt oder dem Kehraus der Innenstadt-Lokalitäten – Wallys hat immer auf. Diese urige Kneipe in der Donnerschweer Straße ist ein legendäres Oldenburger Original – da muss man gewesen sein. Und sei es nur, um mitreden zu können. In Oldenburg ist eigentlich nur auf eines Verlass: Im Wallys kriegt man immer noch ’n Herrengedeck – egal wie spät.

8. Nächtlicher Imbiss bei Heiermann.

Immer nur Mäcces, Burger King oder Döner – das ist doch nix. Wer nachts in der Tanzpause was Richtiges zu beißen braucht, ist bei Heiermann in der Mottenstraße richtig aufgehoben. Hier gibt’s Grill- und Friteusengut, so viel der Bauch begehrt. Und beim Warten kann man hier echt nette Menschen kennenlernen – und anschließend seine Pommes teilen =) Da sag nochmal jemand, dass Oldenburger nicht romantisch sein können <3

9. Kohlfahrt – z.B. zum Drögen Hasen

Von Jocian - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58251664
Von JocianEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Kohlfahrt, oder wie man hierzulande auch sagt: Koooooohhhhhlfaaaahrt! Muss man einfach mal mitgemacht haben. Durch Eiseskälte latschen, Schnaps und Bier saufen (um sich irgendwie auf Temperatur zu halten), Dauerwürste mampfen und dann am Ende in einer völlig überheizten Gaststätte landen, damit der Alkohol so wirklich reinhaut. Und dann tellerweise Grünkohl mit Pinkel als Grundlage futtern, damit man weitertrinken kann. Muss man wirklich mal gemacht haben, ist geil, sagen alle, wenn sie nach zwei Tagen wieder aus dem Koma erwachen.

10. Am ZOB aufwachen, weil man in der Nachteule von der Großraumdiskothek kommend eingeschlafen und versehentlich bis Oldenburg durchgefahren ist, statt zu Hause auf dem Dorf auszusteigen.

Die Profidisziplin. So ist Oldenburg zu vielen seiner Einwohner gekommen. Wenn man es endlich nach Oldenburg geschafft hat, kann man ja schließlich auch da bleiben. Man munkelt aber, dass das bisweilen auch in die andere Richtung passiert… Das wäre natürlich einfach nur traurig.

 

Huch, das sind ja alles Nacht-Aktivitäten! Oldenburg hat aber natürlich auch tagsüber was zu bieten. Darüber brainstormen wir nochmal bei zwei, drei, fünf, sechs, acht Herrengedeck im Wallys und bringen euch die nächste Liste zu Pferd vorbei, so geschwind als möglich – natürlich tanzend!

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